18. Jahrgang - Nr.2 März/April 2002 - erscheint zweimonatlich
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In dieser Ausgabe:
Die Solidarität
 
Die nützlichen Idioten
Die Qualen der Arbeitnehmer in der SVP
 
Südtirol und sein sowjetisches Gesundheitssystem
Eine kritische Analyse
 
Wer sind wir, was sind wir
Betrachtungen zur Südtiroler Identität (3.Folge)
 
Zum Thema Sterbehilfe
Das neue disbezügliche Gesetz in Holland
Intelligenzwettbewerb  der Talschaften
Eine ironische Glosse

In memoriam

Am 27. April ist Univ.-Professor Dr. Hansl Marberger, emeritierter Leiter der urologischen Klinik in Innsbruck, in seinem Heimatdorf Umhausen im Ötztal zu Grabe getragen worden. Prof. Marberger war nicht nur ein international anerkannter Fachmann, der ganz entscheidend zum internationalen Ruf der Klinik und der Universität Innsbruck beigetragen hat, er war vor allem ein großartiger, warmherziger Arzt, der sich stets seinen Patienten, darunter auch vielen Südtirolern, mit Hingabe gewidmet hat. Das Haus Marberger war auch stets ein gastliches Zentrum speziell für viele angehende Mediziner aus der Provinz. Für diese gab es über Jahrzehnte hinweg einmal in der Woche einen Mittagstisch im Hause Marberger. Ehefrau Eva, die auch Ärztin war und ihrem Mann bei Forschungsarbeiten assistierte, kochte dann für die junge Schar und meist kam noch, wenn die Zeit es ihm ermöglichte, Hansl Marberger zu einem gemütlichen Gespräch hinzu. Eine frohe, großzügige Geselligkeit war überhaupt eine der Haupteigenschaften des Hans Marberger, der mit den Menschen und der Natur seines geliebten Ötztales stets innig verbunden blieb. Viel hat er für dieses Tal getan und seine Mitbürger haben es ihm gedankt. Die Abschiedsfeier, zu der sich viele Freunde und Kollegen aus aller Welt eingefunden hatten, war stimmungsvoll und ergreifend. Hansl Marberger wird in den Gedanken und den Herzen der vielen Menschen weiterleben, die ihn geschätzt und gern gehabt haben. e.j.