18. Jahrgang - Nr.1 Jänner/Februar 2002 - erscheint zweimonatlich
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In dieser Ausgabe:
Die Grenzen der Autonomie
Eine kritische Bewertung
 
Wird das Paradies Südtirol endgültig zur Betonhölle?
Wird Südtirol zur Betonhölle?
 
Wer sind, was sind wir?
Zur Südtiroler Identität (2.Teil)
 
Eine Österreichishe "Gschichtn"
Haiders Provokationen
 
Die Achse des Bösen
Die gefährliche Schurkentheorie des  Präsidenten Bush
Das Bildungsproblem
Betrachtungen zur PISA-Studie
Hommage an Bruno Kreisky und an die österreichische Sozialdemokratie

 

Teurer Polittourismus
 

Man wirft unseren Landes- und Regionalpolitikern oft vor, daß sie provinziell seien und sich nicht darum kümmerten, was in der großen weiten Welt vor sich gehe. Die Chronik der letzten Woche hat einige (leider ziemlich kostspielige) Gegenbeispiele anzubieten.

Da wird ein Funktionär der Region, der in Moskau in offizieller Mission tätig war, wegen unerlaubtem Dollarbesitz festgenommen. 11.500 Dollar werden konfisziert Nach Auseinandersetzungen innerhalb der Regionalregierung soll die Angelegenheit nun von einem eigenen Ausschuß geklärt werden, der deshalb nach Moskau gefahren ist.

Nicht weniger aufklärungsbedürftig sind die kulturellen Tätigkeiten von SVP-Spitzenpolitikern in Budapest. Diese außenpolitischen Aktivitäten sind den heimatlichen Steuerzahler besonders teuer zu stehen gekommen, wurden dabei doch drei Autos der Landesverwaltung gestohlen.

LH Durnwalder konnte da nicht zurückstehen. Er fuhr nun mit einer großen Delegation nach Uganda, um selbst festzustellen, wie die dortigen schwarzen Freunde mit dem bescheidenen Betrag umgegangen sind, den ihnen das Land Südtirol zur Verfügung gestellt hat. Abrechnung folgt.